Raupen der Gespinstmotten verbreiten Unbehagen

Während unserer derzeitigen Behandlung von Eichen gegen den Eichenprozessionsspinner werden wir vermehrt auf eine andere Raupenart aufmerksam gemacht: die Gespinstmotte. Diese scheint sich gerade in Darmstadt und Umgebung breit zu machen und verunsichert viele Menschen. Um ein paar allgemeine Fragen zu klären, möchten wir kurz erklären was es mit den Raupen auf sich hat.

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Gespinstmotten hüllen sehr schnell ganze Sträucher ein.

 

 

Gespinstmotten sind für den Menschen nicht gefährlich

Der wichtigste Unterschied zum weit verbreiteten Eichenprozessionsspinner ist das Fehlen von Brennhaaren. Während die Raupen des Eichenspinners (nicht erkennbare) Brennhaare besitzen, die bei vielen Menschen starke Allergien hervorrufen, stellt die Gespinstmotte, bzw. deren Raupen für den Menschen keinerlei Gefahr dar. Sie verfügt über keine Brennhaare und ist auch nicht giftig. Aus dieser Sicht kann für den Menschen Entwarnung gegeben werden.

 

Gespinstmotten hüllen oft ganze Bäume ein

Während der Eichenspinner teilweise sehr große zusammenhängende Nester baut, hüllt die Gespinstmotte teilweise ganze Bäume und Sträucher ein. Dies sieht mitunter zwar recht gruselig aus, ist aber wie bereits erwähnt ungefährlich. Die Motten nutzen die Fäden als Nester, in denen sie sich verpuppen. Sie dienen den Tieren gleichzeitig als Schutz vor äußeren Einflüssen. Eine ähnliche Methode kennt man von Kleider– oder Lebensmittelmotten.

 

Was kann man gegen die Gespinstmotten unternehmen?

Wie bereits erwähnt, stellen die Motten an sich keine Gefahr für den Menschen dar. Allerdings fressen die Tiere mitunter ganze Bäume und Sträucher kahl. Die meisten Pflanzen erholen sich davon zwar wieder, allerdings mag dies den ein oder anderen Hobbygärtner sicher stören, wenn er anstatt einem grünen Garten einen kahlgefressen, weiß eingehüllten Strauch besitzt. Nun kann man die Motten und Fäden absammeln. Allerdings kann dies sehr mühsam und gerade bei größeren Bäumen auch sehr schwierig werden.

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Gespinstmotten fressen mitunter ganze Bäume kahl.

Eine andere Möglichkeit wäre die Behandlung der Bäume mit dem Mittel „Bacillus thuringensis“. Dieses wird auch zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners eingesetzt. Dies wirkt gezielt nur auf die Raupen und verschont somit andere Insekten, die sich auf den Pflanzen befinden. Die Raupen fressen die Blätter, auf denen das Mittel ausgebracht wurde und stellen unmittelbar die Fraßtätigkeit ein. Nach einigen Tagen sterben die Raupen an dem Mittel.

Es ist ratsam die Fäden vorab etwas zu entfernen, da diese wie bereits beschrieben, die Raupen vor dem Mittel schützen, bzw. verhindern können, dass das Mittel auf die Blätter gelangt.

 

Welche Kosten entstehen bei einer Bekämpfung der Gespinstmotten?

Wir können die Gespinstmotten mit unserer Technik zur Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern bekämpfen. Dies ist allerdings nur in der Zeit möglich, in der wir die Bekämpfung auch durchführen. In der Regel ist dies in der Zeit von Ende April bis Mitte Mai. Danach können wir zumindest kleinere Bäume (bis 9 Meter) mit unseren Handspritzen, bzw. Hochdruckreinigern behandeln. Je nach Aufwand kann der Preis für solch eine Behandlung variieren. Daher raten wir Ihnen uns vorab zu kontaktieren, damit wir Ihnen ein entsprechendes Angebot zukommen lassen können.

 

(Autor: Daniel Altmann, 11.05.2018, Darmstadt)

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