„Taubenärger in der Stadt“ – Björn Kleinlogel berät im hr

Taubenabwehr ist eine der Kernkompetenzen, die wir als Schädlingsbekämpfer vorweisen können. Zwar werden Tauben von uns niemals bekämpft, sondern lediglich vergrämt, dennoch gehört es zu einer unserer wichtigsten Arbeiten. Und da die Taube immer für Zündstoff sorgt, ist auch die Presse stets an dem Thema interessiert. Aktuell in der Sendung „Die Ratgeber“ im Hessischen Rundfunk. Mit der Überschrift „Taubenärger in der Stadt“ widmete sich der HR dem Thema und lud Herrn Kleinlogel als Experten in die Sendung ein.

Geplagte Bewohner berichten von Ihrem Taubenproblem

Als Aufhänger wurde ein relativ typisches Beispiel gewählt. In der Nachbarschaft haben sich Tauben angesiedelt, die sich auf den Dächern breitgemacht haben. Als spezielles Problem erweist sich wie so oft die Photovoltaik-Anlage unter der viele Tauben gerne brüten. Tipps aus dem Internet oder einfache Methoden wie Lärm oder Plastikraben erweisen sich als Reinfall, weshalb am Ende der Kammerjäger zur Hilfe gerufen wird.

Bei Tauben am Haus sollte stets der Schädlingsbekämpfer eingeschaltet werden

Generell raten wir stets dazu bei Taubenproblem den Profi zu Rate zu ziehen. Denn die vermeintliche Kosteneinsparung endet in aller Regel in vermeidbaren Mehrkosten durch Ausgaben für wirkungslose Taubenabwehr aus dem Markt und erhöhte Verschmutzungen, da die Tauben länger und meist in größerer Anzahl die Dächer und Balkone besiedeln.

Taubenabwehr selbst montieren nur mit genügend Know-How

Wer über genug Know-How und handwerkliches Geschick verfügt, kann Taubenabwehr zwar auch selbst anbringen. Dies bestätigt auch Herr Kleinlogel in der Sendung. Allerdings ist es für den Laien oft schwer ersichtlich an welchen Stellen die Taubenabwehr wirkungsvoll angebracht werden muss und wie sich mindere von guter Qualität, beispielsweise bei Netzen oder Spikes, unterscheiden lässt.

Taubenabwehr muss tierschutzgerecht sein

Ein Aspekt qualitativ guter Taubenabwehr ist der Tierschutz. Professionelle Edelstahlspikes sind so angefertigt, dass keine Taube sich daran verletzen, geschweige denn aufspießen kann. Herr Kleinlogel zeigt dies im Beitrag des hr anhand mitgebrachter Muster. Auch das Taubennetz verhindert bei korrekter Montur, dass sich die Tiere darin verfangen. Ein eher ästhetischer Vorteil ist, dass man professionelle Taubenabwehrnetze kaum wahrnimmt. Somit verunstalten Sie auch keine Gebäude oder Balkone.

Pigeon (Columba palumbus)

Tauben in der Stadt sind ein ewiger Streitpunkt

Taubenschläge nach dem „Augsburger Modell“

Ebenfalls im Beitrag zu sehen, ist ein Taubenschlag in Darmstadt, in dem nach dem „Augsburger Modell“ verfahren wird. Stadttauben brüten in dem betreuten Schlag und bekommen regelmäßig Futter. Die Eier der Tauben werden gezielt durch „falsche Eier“ ausgetauscht, was die Population der Vögel theoretisch klein halten soll. Generell kann dies helfen, allerdings ist der größte Populationstreiber das Futter in den Städten. Je mehr Futter zur Verfügung steht, desto mehr Tauben werden die Städte besiedeln.

Taubenkot nicht so gefährlich wie gedacht?

Die Behauptung vieler Tierschützer, wie auch in dem Beitrag zu sehen, dass Taubenkot per se keine „Virenschleuder“ sei, ist ein ewiger Streitpunkt zwischen Fachleuten und Tierschützern. Generell mag es stimmen, dass nicht jeder Kot vor Krankheitserregern überquillt, seine schädliche Wirkung auf Gebäude und auch die Gesundheit, dürfte aber unumstritten sein. Dabei muss der Kot nicht unbedingt gegessen werden, wie es die Tierschützerin im Video andeutet, damit er gesundheitsgefährdend wirkt. Auch die Stäube des Kots können beim Einatmen langfristig Schäden verursachen. Daher sollte die Entfernung ebenfalls nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden. Wir halten uns streng an die Vorschriften der "BGI 892" und haben hierzu auch schon mehrere Fachartikel im "DPS" veröffentlicht.

Städtearchitektur bietet Tauben viele Ansitzmöglichkeiten

Offene Balkone, Dachgesimse, Pfetten oder Regenrinnen bieten Tauben viele Möglichkeiten zum Niederlassen und Brüten. Auch Photovoltaikanlagen sind bei Tauben hoch im Kurs. Herr Kleinlogel erwähnt Planungsfehler beim Bau vieler Gebäude, da diese den Tauben oft zu viele Möglichkeiten zum ansiedeln geben. In der Praxis mag es schwer umsetzbar sein, aber mit Hilft durchdachter Bauplanung könnten viele Taubenproblem an Gebäude verhindert werden.

Beratung und Durchführung bei Taubenproblematik

Sollten Sie noch Fragen oder Probleme mit Tauben haben, können wir Ihnen gerne beratend und auch ausführend zur Seite stehen. Dank unserer eigenen Arbeitsbühne können wir zudem kostengünstig an schwer erreichbaren Stellen arbeiten. Eine erste Begutachtung vor Ort ist in aller Regel kostenlos. Weitere Infos zur Taubenabwehr finden Sie auch auf unserer Landingpage und natürlich unserer Homepage.

(Daniel Altmann, 20.05.2019, Darmstadt)
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Tauben in der Stadt finden viel Futter