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Bettwanzen

Bettwanzen professionell bekämpfen – sicher, effektiv & nachhaltig

Ein Befall durch Bettwanzen ist für Betroffene extrem belastend. Die Tiere sind nachtaktiv, verstecken sich in kleinsten Ritzen und lassen sich mit Hausmitteln oder einzelnen Maßnahmen meist nicht dauerhaft beseitigen. Durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit und zunehmende Resistenz gegenüber vielen Wirkstoffen ist eine professionelle Bettwanzenbekämpfung unerlässlich.
Wir sind Ihr erfahrener Ansprechpartner für eine fachgerechte, systematische und nachhaltige Bekämpfung von Bettwanzen – abgestimmt auf das Ausmaß des Befalls und die Gegebenheiten vor Ort.

Was sind Bettwanzen und warum sind sie so hartnäckig?

Bettwanzen (Cimex lectularius) sind kleine, flache Blutsauger, die sich bevorzugt in Schlafbereichen aufhalten. Tagsüber verstecken sie sich unter anderem:

  • hinter Fußbodenleisten
  • im Bettgestell und in Matratzen
  • hinter Bildern, Steckdosen und Möbeln
  • in Ritzen, Spalten und Textilien

Ein Weibchen legt täglich mehrere Eier. Innerhalb weniger Wochen kann sich ein leichter Befall zu einem massiven Problem entwickeln. Bettwanzen können zudem monatelang ohne Blutmahlzeit überleben, was die Bekämpfung zusätzlich erschwert.
Typische Anzeichen eines Befalls:

  • juckende, oft entzündete Stiche
  • Schlafstörungen und Unruhe
  • kleine Blutflecken oder Kotspuren
  • süßlich-unangenehmer Geruch bei starkem Befall

Warum eine professionelle Bettwanzen-Bekämpfung notwendig ist

Viele Betroffene versuchen zunächst eine eigenständige Bekämpfung. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder:

  • rein chemische Mittel wirken oft nicht dauerhaft
  • Bettwanzen entwickeln Resistenzen
  • nicht alle Verstecke sind erreichbar
  • falsche Maßnahmen führen zur Verschleppung

Nur durch die Kombination mehrerer Verfahren lassen sich alle Entwicklungsstadien der Bettwanze zuverlässig erfassen.

Unsere Verfahren zur Bettwanzen-Bekämpfung

1. 2er-Kombinationsverfahren: Heißdampf + chemische Behandlung

Der bewährte Standard bei leichtem bis mittlerem Befall

Dieses Verfahren kombiniert zwei sich ergänzende Methoden:

  • Heißdampfbehandlung
  • Alle erreichbaren Verstecke werden mit einem professionellen Heißdampfgerät behandelt. Die hohe Temperatur tötet lebende Bettwanzen sofort ab und entfernt gleichzeitig Kotspuren und Rückstände.

Chemische Langzeitbehandlung

Im Anschluss werden ausgewählte Insektizide mit Langzeitwirkung gezielt in alle relevanten Verstecke eingebracht (z. B. hinter Leisten, Möbeln, im Bettgestell). Dadurch werden auch Tiere abgetötet, die sich während der Heißdampfbehandlung verborgen haben oder später schlüpfen.

Vorteile des 2er-Kombiverfahrens:

  • sehr hohe Erfolgsquote
  • gezielte, professionelle Anwendung
  • bewährt bei den meisten Bettwanzenbefällen

2. 3er-Kombinationsverfahren: Heißluft + Heißdampf + chemische Behandlung

Maximale Sicherheit bei starkem oder langanhaltendem Befall

Dieses aufwendige Verfahren bietet den größtmöglichen Bekämpfungserfolg und kommt bei starkem Befall zum Einsatz.
Ablauf:

  1. Erwärmung des gesamten Raumes auf ca. 65°C mit leistungsstarken Heizlüftern
  2. zusätzliche Heißdampfbehandlung aller kritischen Verstecke
  3. abschließende chemische Behandlung zur langfristigen Absicherung

Wichtige Hinweise:

  • Starkstromanschluss erforderlich
  • hoher technischer und zeitlicher Aufwand
  • höhere Kosten
  • mögliche hitzebedingte Materialveränderungen

Dieses Verfahren wird ausschließlich nach vorheriger Besichtigung angeboten, um sicherzustellen, dass es technisch sinnvoll und notwendig ist.

3. Reine Heißdampfbehandlung – chemiefreie Alternative

Für Kunden, die auf chemische Mittel verzichten möchten

Auf Wunsch führen wir eine Behandlung ausschließlich mit Heißdampf durch. Diese Methode ist wirksam gegen erreichbare Bettwanzen, erfordert jedoch mindestens eine Nachbehandlung, da Eier oder versteckte Tiere überleben können.

Geeignet für:

  • sensible Bereiche
  • Haushalte mit besonderem Fokus auf Chemieverzicht

Wichtige Voraussetzungen für den Behandlungserfolg

Damit die Bettwanzenbekämpfung erfolgreich ist, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden:

  • Alle Gegenstände verbleiben im Raum
  • keine Möbel oder Textilien vor der Behandlung entfernen
  • unsere Vorbereitungs- und Verhaltensempfehlungen genau befolgen

So wird verhindert, dass Bettwanzen verschleppt oder erneut eingeschleppt werden.

Bettwanzen-Bekämpfung vom Fachbetrieb – ehrlich & transparent

Jeder Befall ist individuell. Deshalb beraten wir Sie ausführlich und empfehlen nur das Verfahren, das tatsächlich sinnvoll ist. Unser Ziel ist eine nachhaltige Lösung – nicht unnötige Maßnahmen.

Kontaktieren Sie uns für eine fachliche Einschätzung und ein individuelles Angebot zur Bettwanzenbekämpfung.

Bettwanzen, wieder ein anhaltendes Thema im Bereich der Schädlingsbekämpfung

Die kleinen Blutsauger sind hartnäckige und schwer zu bekämpfende Schädlinge. Daher verlangen Sie nicht nur den betroffenen Personen viel ab, sondern auch dem Schädlingsbekämpfer. Nur durch gründliche und teils auch sehr anstrengende Arbeit lässt sich ein Bettwanzenbefall gut in den Griff bekommen. Auf den folgenden Seiten informieren wir über die Eigenschaften von Bettwanzen, sowie die Möglichkeiten zur Bekämpfung der Insekten.

Bettwanze

Die Bettwanze (Cimex lectularius) ist 4 bis 6 mm lang und rostrot bis dunkelbraun gefärbt. Die Fühler sind 4-gliedrig mit kurzem Basalglied. Der Körper ist mit einem dichten Haarkleid bedeckt. Beine und Antennen erscheinen gelblich. Wie bei allen Wanzen ist auch bei dieser Art der Körper sehr flach. Bettwanzen haben keine Flügel und können daher auch nicht fliegen. Da die Art Kälte nur kurzfristig verträgt nimmt man an, dass sie ursprünglich aus den Tropen stammt.

Hygiene-/Gesundheitsschädling

In Mitteleuropa kommt dieser Hygieneschädling vor allem in Wohnungen und Hühnerställen vor. Bettwanzen ernähren sich von Blut und bevorzugen als Blutspender den Menschen. Gelegentlich befallen sie aber auch Vögel und Kleinsäuger. Pro Tag legt das Weibchen 3 bis 5 Eier in Ritzen, hinter Bildern, in Steckdosen oder anderen Verstecken ab.

Bei einer Durchschnittstemperatur von 25 °C dauert die gesamte Entwicklung 4 bis 6 Wochen. Bettwanzen haben 5 Larvenstadien. Zwischen jeder Häutung muss die Larve mindestens einmal Blut aufgenommen haben. Bettwanzen können mehr als 500 Tage hungern und sind ausschließlich nachtaktiv.

Durch das nächtliche Blutsaugen ist die Bettwanze ein ausgesprochen unangenehmer Lästling. Die Stiche lösen oft einen starken Juckreiz aus und entzünden sich häufig. Werden Menschen häufiger gestochen, so können sie sogar Allergien ausbilden.

Bettwanzenbefall erkennen: Was kann ich bei einem Verdacht tun?

Wir bekommen oft Anrufe von Menschen, die der festen Überzeugung sind Bettwanze Cimex lectularius im Haus zu haben. Durch den stetigen Anstieg von Bettwanzen in Deutschland und sicher auch dem medialen Interesse, sind die Leute schnell verunsichert. Meist reicht ein kleiner, vermeintlicher Stich und die Assoziation zum Bettwanzenbefall ist sofort hergestellt. In vielen Fällen stellt sich aber letzten Endes heraus, der vermeintliche Stich hat eine ganz andere Ursache.

Wir haben daher ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen sich womöglich der Befall von Bettwanzen ausschließen lässt. Dies kann sicherlich keine hundertprozentige Gewährleistung sein und die Inspektion vom Profi ersetzen, aber sie hilft zumindest auf bestimmte Anzeichen zu achten und sie zu verstehen.

1. Waren Sie im Urlaub oder hatten Sie Besuch, der bei Ihnen geschlafen hat?

Bettwanzen werden immer eingeschleppt. Da die Tiere nur nachts aus Ihren Verstecken krabbeln, wenn der Wirt (also der Mensch) schläft, ist eine Übernachtung auswärts oder (in selteneren Fällen) auch ein Gast notwendig, um Bettwanzen einzuschleppen. Sollte nichts dergleichen zutreffen, können Sie ziemlich sicher sein, dass Bettwanzen nicht im Spiel sind.

2. Wie lange ist die Übernachtung oder der Urlaub her?

Als Faustregel für den Abstand zwischen Übernachtung und Bettwanzenbefall daheim, kann man grob 14 bis 21 Tage anpeilen. Sollte der Abstand größer sein, so ist ein Bettwanzenbefall ebenfalls unwahrscheinlich. Das liegt daran, dass Bettwanzen, wenn Sie die Möglichkeit haben auch Blut saugen.

Durch das Blut saugen, können diese sich weiterentwickeln und Eier ablegen. Die Nymphen, die aus den Eiern entstehen, brauchen wiederum rund 14 Tage um zu schlüpfen. Sollte man durchgehend zuhause schlafen und in diesem Zeitraum keine Beschwerden haben, sondern (deutlich) später, so ist ein Bettwanzenbefall nicht sehr wahrscheinlich.

3. Wie sehen die vermeintlichen Bettwanzen Bisse aus?

Hier wird es schon etwas schwieriger. Jeder Mensch reagiert etwas anders auf Bisse von Bettwanzen (viele reden dabei von Stichen). Daher kann auch nicht jeder Hautarzt eindeutig belegen, ob es sich um Bettwanzenbisse oder doch etwas anderes handelt. Das Kratzen an den Einstichstellen kann das Hautbild zudem wesentlich verändern, was eine Diagnose mitunter erschwert.
Generell kann man aber sagen, dass Bisse von Bettwanzen meist in sogenannten Straßen (mehrere Einstichstellen kurz hintereinander) erfolgen. Zudem sollen die so genannten Stiche schmerzhafter, als beispielsweise ein Mückenstich, sein.

4. Suchen Sie die typischen Verstecke der Bettwanzen ab

Bettwanzen halten sich in der Nähe Ihres Wirts auf. Nicht immer sind sie aber direkt im Bettkasten. Fußleisten, Steckdosen oder auch Bilderrahmen können den Bettwanzen als Verstecke dienen. Untersuchen Sie diese Stellen auf Bettwanzenkot oder gar lebende Tiere. Gerade der Kot (schwarze kleine Punkte) ist als Laie nicht immer leicht zu identifizieren, ein Versuch ist es aber in jedem Fall wert.
Kleiderschränke oder Schubladen sind im Übrigen weniger typische Verstecke, die Bettwäsche sollte allerdings genauer inspiziert werden. Oft finden sich dort auch kleine Blutflecke, die von den Bettwanzen stammen.

5. Verwenden Sie doppelseitiges Klebeband zur Befallskontrolle

Da die Bettwanzen gemeinerweise erst aus Ihren Verstecken kriechen, wenn Sie schlafen, ist es schwer die Tiere In flagranti zu erwischen. Eine Abhilfe kann doppelseitiges Klebeband sein. Dieses sollte idealerweise stark kleben und dennoch leicht wieder abzuziehen sein. Damit können Sie den Bereich um den Schlafplatz abkleben und möglicherweise die ein oder andere Bettwanze auf Ihrem nächtlichen Raubzug abfangen. Der Vorteil ist, dass es die Bettwanzen so auch nicht schaffen zu Ihnen vorzudringen. Eine Garantie, dass Sie alle Bettwanzen auf diese Weise abfangen ist dies aber bei Weitem nicht.

6. Ziehen Sie einen Profi zu Rate

Dieser Tipp klingt zwar recht banal, mag aber nicht unbedingt selbstverständlich sein. Denn auch wenn Sie alle erwähnten Schritte befolgen, ersetzt dies nicht das Urteil eines Sachverständigen. Wir bekommen oft Bilder von vermeintlichen Bettwanzen und deren Spuren, bei denen wir schnell Entwarnung geben können. Auch Inspektionen vor Ort laufen immer wieder ins Leere obwohl die am Telefon berichteten Symptome und Anzeichen zunächst für einen Bettwanzenbefall sprechen.
Klar ist, einen Befall kann man als Privatperson nicht alleine in den Griff bekommen. Und eine Begutachtung sollte vor dem Beginn von teuren Einsätzen unbedingt in Anspruch genommen werden. Auch um mögliche Schwierigkeiten bei einer Bekämpfung vorab klären zu können.

Sie sehen, es gibt durchaus einige einfache Möglichkeiten mit denen man einen möglichen Bettwanzenbefall zuhause überprüfen kann. In der Regel kommt man um die Hilfe eines Schädlingsbekämpfers zwar nicht herum aber mit den aufgeführten Tipps kommen Sie hoffentlich schon einen Schritt weiter.

Wenn Sie sich unsicher sind und Hilfe benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir beraten Sie ausführlich am Telefon und können bei Bedarf einen Fachmann schicken, der eine gründliche Inspektion durchführt.