Unser Angebot zur Wespenbekämpfung und Umsiedlung
Wespenbekämpfung und Umsiedlung: Sofern möglich und von Ihnen gewünscht, siedeln wir die Nester bevorzugt um. Wenn es nicht möglich, zu teuer oder einfach nicht gewünscht ist, können wir Wespen auch bekämpfen.
Allerdings dürfen Wespen laut § 39 Absatz 1 Bundesnaturschutzgesetz nicht ohne vernünftigen Grund in ihrer Entwicklung gestört oder gar getötet werden, allerdings benötigen wir keine schriftliche Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde. (Untere Naturschutzbehörde)
Aufgrund dessen sollte man auch nochmal die Vorteile einer Umsiedlung in Betracht ziehen:
- Keine Geruchsprobleme, da das Nest vollständig aus dem Hohlraum entfernt wird.
- Aktion ist Insektizidfrei.
- Tiere können weiter leben.
Wie Sie Kontakt zu uns aufnehmen können, erfahren Sie hier auf unserer Kontaktseite. Oder rufen Sie uns an: 06151/44658.
Wespenbekämpfung und Umsiedlung
Die Wespe (Vespinae)
Wespen sind Insekten, die auffällig gelb und schwarz gestreift sind. An der Spitze ihres Hinterleibes befindet sich ein Giftstachel mit dem sie sich wirksam gegen Feinde verteidigen, oder Beutetiere töten können. Wespen sind sehr reizbar und greifen schnell an daher werden sie von insektenfressenden Tieren in Ruhe gelassen.
Mit ihren kräftigen Kauwerkzeugen verspeisen sie kleinere Insekten und benagen Aas, reifes Obst und außerdem alles, was süß ist.
Ihre Kauwerkzeuge dienen auch dem Nestbau, denn mit ihnen zerkauen sie kleine Holzstückchen zu einem papierartigen Brei, aus dem die Königin im Frühjahr ein Nest zu bauen beginnt. In jede Wabe legt die Königin ein Ei und zieht anschließend die Larven auf. Sind die jungen Wespen geschlüpft, arbeiten sie sofort am Bau des Nestes sowie an der Pflege der Eier und Larven mit. Bis zum Herbst wächst das Volk auf einige tausend Tiere an. Dann sterben alle bis auf die befruchteten Weibchen. Erst im nächsten Frühjahr entsteht ein neues Volk.
Welche Probleme verursachen Wespen?
An sich verursachen Wespen keine Probleme und Wespenbekämpfung ist selten erforderlich. Wespen greifen nur an, wenn sie ihr Nest verteidigen oder, z.B. durch schnelle Handbewegungen, gereizt werden.
Wespenbekämpfung und Umsiedlung von Wespennestern
Sind Wespenbekämpfungen grundsätzlich erlaubt?
Trotz diverser Gerüchte und Falschmeldungen im Internet, ist es grundsätzlich nicht verboten Wespen zu bekämpfen. Als Schädlingsbekämpfer dürfen wir wie gehabt Wespennester bekämpfen. Voraussetzung ist ein vernünftiger Grund im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes. Wespen sind als frei lebende Wildtiere lediglich allgemein geschützt und brauchen daher keiner speziellen Genehmigung, wie etwa Hornissen (diese sind besonders geschützt). Eine Bekämpfung ist somit zwar nicht die erste Wahl, aber sie darf auch ohne vorige Genehmigung durch die Naturschutzbehörde durchgeführt werden.
Kann ich Wespen auch selbst bekämpfen?
Generell gibt es kein Verbot, dass Privatpersonen untersagt auf ihrem Grundstück ein Wespennest zu entfernen oder zu bekämpfen. Der „vernünftige Grund“ aus dem Tierschutzgesetz muss auch hier gegeben sein. Im Zweifelsfall müssen sie dies dem zuständigen Gericht plausibel erklären können. Sicherer ist es (auch für ihre Gesundheit) den Profi zu Rate zu ziehen und diesen entscheiden zu lassen. Sollten Sie das Wespennest im gewerblichen Betrieb entfernen wollen, müssen Sie in jedem Fall einen Schädlingsbekämpfer engagieren. Eine gewerbliche Bekämpfung ohne entsprechende Sachkunde ist nicht erlaubt.
Wie bekämpfen wir Wespennester?
In der Regel können wir am Telefon bereits gut einschätzen ob eine Bekämpfung der Wespen notwendig ist. In einigen Fällen wird dies aber erst der Techniker vor Ort entscheiden können. Wenn wir der Meinung sind eine Wespenbekämpfung lässt sich sinnvoll begründen, führen wir diese direkt vor Ort durch. Wir setzen dazu spezielle Wespensprays zur akuten, sowie einen Schaum zur nachhaltigen Bekämpfung ein. Da sich nicht immer alle Wespen zurzeit der Bekämpfung im Nest befinden versehen wir das Einflugloch mit dem Wespenschaum, den die Wespen beim Flug in das Nest zusätzlich ins Nest tragen. Auch am Abend zurückkehrende Tiere werden auf diese Weise sicher bekämpft.
Sind die Wespenbekämpfungen gefährlich für mich oder meine Haustiere?
Die Gifte werden gezielt im Nest- oder Nestbereich eingesetzt, eine Gefahr für Sie oder Ihren Wohnbereich entsteht dabei nicht. Dennoch wird Sie der Techniker vor Ort über mögliche Sicherheitsmaßnahmen (Abstand halten, Lüften) beraten. Beim Ausbringend des Sprays entsteht ein feiner Sprühnebel, der möglichst nicht eingeatmet werden sollte. Unsere Techniker verfügen über eine entsprechende Schutzausrüstung, die Sie vor den Aerosolen schützt.
Der Schaum wird am Einflugloch angebracht und sollte nicht berührt werden, ist generell aber ungefährlich. Da es unwahrscheinlich ist, dass Sie oder Tiere im Haushalt mit den Mitteln in Berührung kommen, ist eine gesundheitliche Gefahr nahezu ausgeschlossen. Sie erhalten von uns zudem eine Dokumentation über die ausgebrachten Mittel, sowie auf Wunsch die zugehörigen Sicherheitsdatenblätter.
Wespenbekämpfung: Wie erreichen wir hohe Wespennester am Dach oder Regenrinne?
Die meisten Wespennester befinden sich relativ gut erreichbar im Rollladenkasten oder Balkonbereich. Da wir notfalls auch nur an das Einflugloch des Wespennestes gelangen müssen, sind viele Bekämpfungen mit Leiter oder Teleskopstange durchführbar. Schwieriger wird es bei manchen Nestern an hohen Gebäuden oder im Dachbereich.
Abgesehen von der Frage ob Nester in solchen Lagen nicht auch geduldet werden können, gibt es für eine Bekämpfung auch hier eine Lösung. Teilweise können wir mit Absturzsicherung arbeiten oder in schwierigen Fällen mit unserer Arbeitsbühne. Über die Kosten für den Einsatz der Bühne können wir Ihnen vorab ein Angebot zukommen lassen.
Gewährleistung des Erfolgs unserer Wespenbekämpfung
Wir gewährleisten den Erfolg unserer Bekämpfungen. Sollten nach einiger Zeit immer noch Wespen das Nest betreiben, führen wir eine weitere Bekämpfung kostenfrei durch. Beachten Sie dass es gerade im Spätsommer einige Tage dauern kann bis alle Wespen tot sind. Zudem können vergiftete Wespen noch eine Weile am Leben bleiben. Sie sind dann allerdings recht träge und kaum noch flugfähig. Die Tiere sollten in diesem Zustand eingesaugt oder gemieden werden, stechen können sie immer noch.
Was passiert mit dem Nest nach der Bekämpfung?
Wespennester werden nach einer Bekämpfung nicht von uns entfernt. Nester die entfernt werden sollen, lassen Sie am besten von uns umsiedeln. In Ausnahmefällen können wir aber auch bekämpfte Nester entfernen. Voraussetzung ist natürlich, dass wir das Nest bergen können. Die Nester fallen nach einiger Zeit in sich zusammen, weshalb es beispielsweise anfangen kann aus dem Rollladenkasten zu rieseln.
Zudem fangen einige Nester an zu stinken. Der Geruch vergeht aber nach kurzer Zeit wieder und ist nicht schädlich. Sollten Sie ein Wespennest selbst entfernen wollen, raten wir bis zum Winter abzuwarten. Auch wenn alle Wespen tot sind, kann es sein dass einige Zeit später noch Wespen aus verbliebenen Larven schlüpfen. Diese haben zwar keine Überlebenschance, können für den ein oder anderen Kunden aber durchaus unangenehm sein.
Was kostet eine Wespenbekämpfung und wer bezahlt?
Wespenbekämpfungen können wir in der Regel zu einem Pauschalpreis durchführen. Dies hängt aber auch von der Erreichbarkeit, sowie der Anzahl der Nester ab. Gerne nennen wir ihnen den Preis bei der Terminvereinbarung oder nach einer Inspektion vor Ort. Die Kosten für eine Bekämpfung muss grundsätzlich der Eigentümer übernehmen. In vielen Fällen geschieht die Beauftragung über die zuständige Hausverwaltung. Einige Versicherungen übernehmen die Kosten für eine Wespenbekämpfung, es lohnt sich hier einmal nachzufragen.
Muss ich ein Wespennest jedes Jahr erneut bekämpfen?
Wespennester werden nur einjährig bewohnt. Duldet man ein Nest, hat man nicht zwingend im kommenden Jahr wieder Probleme mit Wespen (eine Ausnahme bilden die harmlosen Feldwespen). Ein Wespennest vorbeugend fürs kommende Jahr zu bekämpfen, macht daher kein Sinn. Das Volk stirbt, je nach Wespenart, zum Spätsommer hin ab und das Wespennest zerfällt nach und nach in seine Bestandteile. Manche Orte, wie Rollladenkästen, sind bei Wespen sehr beliebt, daher kann man durchaus mehrere Jahre hintereinander Probleme mit einem Wespennest haben, dies ist aber unabhängig davon ob an der Stelle schon mal ein Nest gebaut wurde.
Bestimmung von Wespen und kostenlose Beratung
Wir bestimmen gerne ihre Wespen vor Ort oder per Foto. In manchen Fällen, handelt es sich nur um harmlose Mimikry wie die Schwebfliege oder friedfertige Einzelgänger wie die Solitärwespe. Gerne beraten wir Sie auch zum Thema „Umsiedlungen“. Senden Sie uns einfach eine Nachricht per Mail oder rufen Sie uns direkt an. Wir sind gerne für Sie da.[/tca_accordion_item]
Wann ist die Umsiedlung eines Wespennests möglich?
Die Umsiedlung von Wespennestern ist eine Umwelt- und tierfreundliche Alternative zur Bekämpfung der Insekten. Wichtigste Voraussetzung für eine Umsiedlung ist die Erreichbarkeit des Nestes.
Um ein Wespenvolk erfolgreich umzusiedeln, muss deren Nest möglichst intakt geborgen werden. In Rollladenkästen oder an Hausfassaden gestaltet sich dies in der Regel recht einfach. Schwieriger wird es, wenn das Nest hinter Mauerwerk verborgen ist oder im Dach sitzt. Dann wird man ohne bauliche Maßnahmen nicht an das Nest gelangen und mitunter gar auf eine Umsiedlung verzichten müssen.
Wie funktioniert eine Umsiedlung von Wespennestern?
Die eigentliche Umsiedlung beginnt durch Absaugen der herumfliegenden Arbeiter. Dies geschieht durch einen umgebauten und auf niedriger Stufe laufenden Staubsauger. Die Wespen werden in einen Umsiedlungskarton gesaugt. Das eigentliche Nest kommt später in einen getrennten Bereich des Kartons. Vorher muss jedoch sichergestellt sein, dass möglichst alle Nestbewohner eingesaugt wurden. Vor allem die Königin ist unabdingbar. Da diese jedoch während der Saison stets im Nest sitzt, sollte dies keine große Schwierigkeit darstellen.
Je nach Jahreszeit und Größe des Wespennests kann das Absaugen einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach Beendigung wird schließlich das Nest entnommen und im Karton verankert. Damit die Wespen nun nicht alle wieder davon fliegen, kommt das Nest in einen größeren, von den eingesaugten Arbeitern abgetrennten Bereich.
Wie stellen wir sicher dass alle Wespen eingesaugt werden?
Eine hundertprozentige Quote beim Absaugen der Wespen wird man wahrscheinlich nicht erreichen. Da einige Wespen und Hornissen weitere Strecken zurücklegen und mitunter längere Pausen einlegen, kann es sein, dass einige Nachzügler erst nach der Umsiedlung an den Neststandort zurückkehren. Diese Tiere werden mit etwas Zitronensäure vom Standort vertrieben, eine Methode die allerdings nur funktioniert wenn sich an der Stelle kein aktives Nest (mehr) befindet. Eine Verlegung der Umsiedlung in die Abendstunden würde die Quote nicht mit Sicherheit verbessern, da einige Tiere sich auch nachts außerhalb des Nestes befinden können.
Was passiert mit den Wespen nach der Umsiedlung?
Die erfolgreich eingesaugten Wespen werden zum neuen Standort gefahren. Dort wird zunächst der Bereich zwischen Nest und Arbeitern geöffnet. So gelangen die Wespen zum Nest und können mit diesem entnommen werden. Das Nest wird nun vorsichtig inklusive der Ummantelung des Kartons oder Nistkasten an seinen neuen Platz gehängt. Die Hülle des Kartons oder Nistkasten verbleiben, da sie dem Nest zusätzlichen Schutz gewähren und es auf diese Weise in seiner Verankerung bleiben kann. Die Tiere haben nun etwas Zeit sich akklimatisieren und ihre neue Umgebung zu inspizieren.
Nach einigen Tagen wird sich zeigen, ob das Nest weiter wächst gedeiht. Wichtig ist Wespen- und Hornissennester mit möglichst großem Abstand voneinander anzusiedeln, da die geschwächten Wespen ansonsten leichte Beute für die Hornissen sind.
Was kostet eine Umsiedlung von Wespen?
Da der Aufwand einer Umsiedlung deutlich höher ausfällt als eine Bekämpfung, ist diese auch entsprechend teurer. Dies mag für manch einen zwar ärgerlich sein, ist aber leider nicht zu verhindern. Eine Umsiedlung nimmt mehrere Stunden in Anspruch, während eine Bekämpfung meist in wenigen Minuten, bis einer halben Stunde erledigt ist. Die genauen Kosten hängen vom tatsächlichen Aufwand ab.
Wenn Sie unsicher sind welche Hautflügler bei ihnen unterwegs sind, können wir die Tiere gerne für Sie bestimmen. In der Regel reicht ein Foto des Tiers oder Nests um die Bestimmung durchführen zu können. Wir können uns die Lage aber auch gerne vor Ort anschauen und die Tiere bestimmen. Da Umsiedlungen einen großen Zeitaufwand bedeuten, können wir diese nicht spontan durchführen. In den meisten Fällen ist zudem eine vorige Besichtigung durch den ausführenden Techniker erforderlich, damit eingeschätzt werden kann ob eine erfolgreiche Umsiedlung möglich ist.
Siedeln wir auch andere Hautflügler um?
Natürlich gibt es auch noch weitere Hautflügler, die im Bereich des Menschen auftauchen. Meist kann hier aber auf eine Umsiedlung oder gar Bekämpfung verzichtet werden.
Hornissen
Hornissen werden ebenfalls von uns umgesiedelt. Das genaue Verfahren haben wir auf einer separaten Seite beschrieben.
Bienen und Hummeln
Theoretisch können wir auch Bienen oder Hummeln umsiedeln. Dies erweist sich in der Praxis jedoch deutlich schwieriger als die Umsiedlung von Wespen oder Hornissen. Die Nester sind meist schlecht erreichbar und werden beim Versuch der Umsiedlung oft schwer beschädigt. Wir versuchen daher die Menschen zur Duldung der Nester zur überzeugen. Sowohl Hummeln als auch Bienen sind grundsätzlich sehr friedliche Tiere, die wenig Probleme verursachen. Wir beraten Sie gerne vor Ort um mögliche Maßnahmen zu besprechen und gemeinsam eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Bitte beachten Sie, dass Hummeln zu den besonders geschützten Arten gehören und daher eine Genehmigung der Naturschutzbehörde erfordern. Bienen sind verwilderte Haustiere und stehen daher nur unter dem allgemeinen Schutz.
Feldwespen
Eine Besonderheit stellen zudem die Feldwespen dar. Die Tiere sind sehr ortstreu und treten daher meist mehrere Jahre hintereinander an derselben Stelle auf. Die Völker sind sehr klein, es besiedeln maximal 20 bis 30 Tiere ein Nest. Zudem sind Feldwespen sehr friedlich und bauen ihre Nester oft am Dachbereich wo sie wenig stören.Allerdings kann es auch vorkommen, dass sie direkt am Balkon oder Gartentür bauen (sie sind bezüglich des Standorts sehr flexibel). In solch einem Fall begutachten wir die Situation gerne vor Ort und schlagen eine Lösung vor.
Wildbienen und Solitärwespen
Gänzlich ungefährlich und von einer Bekämpfung, sowie Umsiedlung ausgeschlossen sind die (teilweise) besonders geschützten Wildbienen und Solitärwespen. Beide Arten leben im Regelfall nicht in einer Gemeinschaft (bei Wildbienen gibt es Ausnahmen). Durch diesen Umstand gibt es kein gemeinsames Nest, welches umgesiedelt werden könnte. Die Tiere fliegen lediglich einzelne Löcher an um ihre Larven mit Nahrung zu versorgen. Auch wenn hunderte Wildbienen im selben Boden verschwinden, sind diese komplett unabhängig voneinander. Durch den seltenen aber lockeren Sandboden als geeigneten Untergrund, suchen sich viele Wildbienen die selbe Stelle aus. Bei Solitärwespen sind hingegen fast immer nur einzelne Tiere zu sehen. Beide Arten sind jedoch komplett ungefährlich, da sie nicht nur besonders friedfertig sind, sondern auch keinen Stachel besitzen, der die menschliche Haut durchdringt. Eine Angst vor fehlgeleiteten Stichen braucht man daher nicht haben. Zudem ist das bunte Treiben meist nach wenigen Wochen wieder vorbei.
