Steinmarder in Schulen und Verwaltungsgebäuden – ein ernstes Thema für Kommunen
Der Steinmarder (Martes foina) ist längst vom „Dachbodenproblem“ in Wohngebieten zu einem kommunalen Thema geworden. Er klettert mühelos Fassaden, Regenrinnen und Leitern hinauf, nutzt Kabeltrassen, Anbauten und Vordächer – und verschafft sich so Zugang in Schulgebäude, Kitas, Sporthallen und große Verwaltungsgebäude.
Gerade bei kommunalen Liegenschaften mit großen Dachflächen können die Schäden enorm sein: zerstörte Wärmedämmung, beschädigte Dachabdichtungen, Feuchteschäden und ein massiver Anstieg der Heizkosten.
Welche Schäden richten Marder in kommunalen Gebäuden an?
1. Zerstörte Wärmedämmung im Dach
Steinmarder bewegen sich im Dachbereich sehr aktiv:
- Sie laufen und springen in der Dämmebene
- Sie schieben Dämmstoff zur Seite, wühlen und drücken ihn zusammen
- Sie schaffen sich richtige „Laufstraßen“ durch die Konstruktion
Die Folge:
- massive Wärmebrücken
- deutlicher Verlust der Dämmwirkung
- langfristig erhöhte Heizkosten und ggf. energetische Sanierungsnotwendigkeit
In großen Dachkonstruktionen von Schulen, Verwaltungsgebäuden oder Sporthallen kann sich dieser Schaden schnell auf sehr hohe Flächen und damit hohe Kosten summieren.
2. Schäden an Dachabdichtung und Blechen
Steinmarder sind kräftig und neugierig:
- Bleibleche und andere Abdeckungen werden hochgebogen
- Dachziegel oder Platten können verschoben werden
- Anschlüsse und Übergänge werden gelockert
Dadurch entstehen:
- Undichtigkeiten
- Feuchtigkeitseintrag in die Dämmung
- Folgeschäden an der Dachkonstruktion
3. Kot, Urin, Beutereste – hygienische und technische Probleme
Im Dachbereich von Schulen und Verwaltungsgebäuden hinterlassen Marder:
- große Mengen Kot und Urin
- Beutereste (z. B. Tauben, Ratten, kleine Säuger), die nicht vollständig gefressen wurden
Das führt zu:
- massiven Geruchsbelastungen, auch bis in Unterrichts- oder Büroräume
- hygienischen Problemen und zusätzlicher Schädlingsbelastung (Fliegen, Maden etc.)
- aufwändigen Reinigungs- und Sanierungsarbeiten im Dachbereich
Warum gerade kommunale Gebäude besonders gefährdet sind
- Große, komplexe Dachflächen mit vielen Anschlüssen, Aufbauten und Übergängen bieten zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten.
- Gebäudeverbünde (Schule + Sporthalle + Verwaltungstrakt) erlauben dem Marder, mehrere Dächer zu nutzen.
- Durch Ferienzeiten und Wochenenden fallen Geräusche oder Gerüche nicht sofort auf – der Schaden kann sich unbemerkt ausweiten.
Für Kommunen bedeutet das:
- hohe direkte Schadenkosten an Dach und Dämmung
- mögliche Beeinträchtigungen des Betriebs (Unterricht, Verwaltung) durch Lärm, Geruch oder Baumaßnahmen
- erhöhten Planungs- und Abstimmungsaufwand zwischen Bauamt, Liegenschaftsverwaltung, Schulleitung und ggf. Versicherungen
Die einzige dauerhafte Lösung: Vertreiben und konsequent aussperren
Ein Marderproblem lässt sich nicht mit „Teillösungen“ oder reinen Vertreibungsversuchen dauerhaft beseitigen.
Die einzige nachhaltige Strategie lautet:
Marder fachgerecht vertreiben – und das Gebäude anschließend so sichern, dass kein Wiedereintritt möglich ist.
Genau darauf sind wir seit vielen Jahren spezialisiert.
Unser Vorgehen in Schulen und Verwaltungsgebäuden
1. Aufnahme und Analyse der Situation
- Begehung vor Ort (Dachboden, Dachzugänge, Außenseite der Dachkonstruktion)
- Identifikation von Ein- und Ausstiegen des Marders
- Beurteilung der Schadenslage (Dämmung, Bleche, Abdichtung)
- Abstimmung mit der Kommune zu Nutzungszeiten, Sicherheitsanforderungen und Zugängen
2. Fachgerechte Vertreibung der Marder
Steinmarder nutzen in der Regel mehrere Dächer in einem Gebiet parallel. Wir machen uns dieses Verhalten zunutze:
- Einsatz eines Bittersalz-Pfeffer-Gemischs und weiterer bewährter Methoden zur Vertreibung
- Ziel ist, dass der Marder das betroffene Dach dauerhaft verlässt und auf seine alternativen Quartiere ausweicht
- Dabei achten wir auf ein tierschutzgerechtes Vorgehen und die Einhaltung aller relevanten Vorschriften
Erst wenn sichergestellt ist, dass kein Tier mehr im Dachbereich verbleibt, folgt der entscheidende Schritt.
3. Dauerhafte bauliche Sicherung – alle Öffnungen schließen
Jetzt beginnt die eigentliche Schadensprävention:
- Alle identifizierten Zugänge (Spalten, Übergänge, lose Bleche, Öffnungen etc.) werden baulich so gesichert, dass kein Wiedereintritt möglich ist.
- Kritische Bereiche wie:
- First- und Traufbereiche
- Anschlüsse an Nachbargebäude
- Durchdringungen für Leitungen, Lüftungen, Träger
- Blechabdeckungen und Attiken
- werden systematisch überprüft und gesichert.
Gerade bei großen kommunalen Dächern ist diese vollständige Sicherung entscheidend – bereits eine einzige unentdeckte Öffnung kann reichen, damit der Marder zurückkehrt.
Gewährleisteter Erfolg – speziell für kommunale Auftraggeber
Wir haben über viele Jahre hinweg ein Vorgehen entwickelt, das sich in Schulen, Kitas, Verwaltungs- und Zweckbauten bewährt hat:
- Strukturiertes Vorgehen mit klarer Dokumentation (Fotos der Einstiegspunkte, Maßnahmenübersicht)
- Koordination mit Hausmeistern, Bauämtern und Fachplanern, damit Arbeiten in den laufenden Betrieb integrierbar sind
- Gewährleistung des Erfolgs: unser Ziel ist nachweislich ein dauerhaft marderfreies Dach
Damit erhalten Kommunen:
- Planungssicherheit bei Budget und Zeitschiene
- belastbare Informationen für Gremien, Ausschüsse und Versicherer
- und vor allem: Ruhe im Objekt – ohne nächtliches Gepolter, ohne erneute Schäden.
Vorteile für Kommunen und Gemeinden
- Schutz großer Dachkonstruktionen vor kostspieligen Folge- und Energieschäden
- Deutliche Reduktion von Geruchs- und Lärmbelastungen für Nutzer (Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeitende)
- Nachhaltige Lösung statt wiederkehrender Provisorien
- Dokumentierte Maßnahmen, die sich gut in Haushalts- und Bauberichte einbinden lassen
- Ein spezialisierter Ansprechpartner, der von der Analyse bis zur Sicherung alles aus einer Hand anbietet
Angebot für Ihre Liegenschaften
Ob Schule, Rathaus, Kita, Bauhof oder Verwaltungsgebäude:
Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich Marder in Ihrem Dachbereich aufhalten – oder bereits sichtbare Schäden vorliegen –, unterstützen wir Sie gerne mit:
- einer fachkundigen Bestandsaufnahme,
- einem klaren Maßnahmenplan und
- der praktischen Umsetzung inklusive Erfolgssicherung.
Gerne erstellen wir ein auf Ihre Kommune zugeschnittenes Angebot für die Marderabwehr in Ihren öffentlichen Gebäuden.

