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Schädlingsschutz für Zoos & Tiergärten

Schädlingsschutz für Zoos & Tiergärten

Tierwohl zuerst – Schädlinge eindämmen, Zootiere konsequent schützen

Zoos und Tiergärten sind eine Welt für sich – auch in der Schädlingsbekämpfung. Hier geht es nicht um Audits, Zertifikate oder „0-Schädlinge“, sondern vor allem um eines:

Die eingesetzten Maßnahmen dürfen die Zootiere auf keinen Fall gefährden.

Gleichzeitig sollen aber Massenbefälle von Mäusen oder Schaben verhindert werden, weil diese sonst:

  • Zootieren das Futter wegfressen
  • Pflanzen und Begrünung massiv schädigen
  • das gesamte Haltungsumfeld aus dem Gleichgewicht bringen

Wir haben uns genau auf diese besondere Situation eingestellt und seit 1999 umfangreiche Erfahrung in Zoos und Tiergärten gesammelt.

Schädlingsschutz für Zoos & Tiergärten:

Besonderheiten im Zoo: andere Zielsetzung als im Lebensmittelbetrieb

In Lebensmittelbetrieben lautet das Ziel: Schädlinge vollständig eliminieren und alles lückenlos auditsicher dokumentieren.

Im Zoo ist das grundlegend anders:

Ein vereinzelt auftretender Nager oder eine Schabe ist in einem natürlichen, offenen System meist unkritisch.

Entscheidend ist, Massenvermehrungen zu verhindern, damit:

  • Zootiere genügend Futter haben
  • Pflanzenbestände nicht zerstört werden
  • das Gehegebild erhalten bleibt

Und vor allem:

Jede Maßnahme muss so gewählt und umgesetzt werden, dass kein Zootier – weder groß noch klein – gefährdet wird.

Höchste Priorität: Sicherheit für Zootiere

Bei allen Bekämpfungsmaßnahmen legen wir besonderen Wert auf:

1. Unerreichbare Wirkstoffe

Wenn Rodentizide oder Insektizide eingesetzt werden, dann nur so, dass sie für Zootiere absolut unerreichbar sind.

Köderstationen werden so konstruiert und platziert, dass:

  • nur die Zielorganismen (z. B. Mäuse, Ratten) Zugang haben
  • Zootiere – egal ob Kleinsäuger, Vögel, Reptilien oder Primaten – keine Chance haben, an Köder oder Wirkstoff zu gelangen.

2. Sicher verbaute Fallen

Schlagfallen, Lebendfallen oder Klebefallen werden – wenn überhaupt verwendet – nur in Bereichen eingesetzt,

  • die für Zootiere unzugänglich sind
  • zum Beispiel in Technikräumen, Zwischendecken, Servicegängen oder gesicherten Schächten.

In Gehegen selbst ist der Einsatz mechanischer Fallen nur in eng abgestimmten Sonderfällen denkbar.

3. Auswahl der Methoden nach Tierbestand

Jedes Gehege ist anders – und das berücksichtigen wir:

  1. Kleinsäuger, Vögel, Reptilien, Insektenfresser, Primaten, Huftiere…
    Jede Tiergruppe bringt eigene Risiken und Empfindlichkeiten mit.
  2. Wir stimmen unser Vorgehen eng mit:
  • Tierärzten,
  • Revierleitern und
  • Tierpflegern

ab, bevor wir Maßnahmen durchführen.

Ziel Schädlingsschutz für Zoos & Tiergärten: Befall eindämmen, nicht „ausrotten“

In Zoos und Tiergärten geht es nicht um sterile Umgebung, sondern um kontrollierte Verhältnisse:

  • Mäuse sollen nicht in Massen das Futter der Zootiere auffressen oder sich explosionsartig vermehren.
  • Schaben sollen nicht ganze Pflanzenbestände oder Gehegestrahlen zerstören.

Das Ziel lautet daher:

Bestände so weit reduzieren und stabil halten, dass weder Tierwohl noch Anlage beeinträchtigt werden.

Das bedeutet in der Praxis:

  • Wir akzeptieren ein ökologisch vertretbares Grundniveau an Nicht-Zielorganismen an Schädlingen wie z.B. Mäusen und Schaben
  • verhindern aber gezielt Massenbefall und „Auswüchse“, die für Tiere und Anlage problematisch wären.

 

Unsere Erfahrung: seit 1999 in Zoos & Tiergärten

Wir arbeiten seit 1999 für zahlreiche Zoos und Tiergärten und haben dabei:

  • in über 100 verschiedenen Tiergehegen
  • Schaben und andere Schädlinge bekämpft,
  • ohne dass je ein Zootier Schaden genommen hat.

Diese Erfahrung ist gerade in zoospezifischen Themen Gold wert:

  • Wir kennen typische Problemgehege (tropische Häuser, Warmhäuser, Futterlager, Nacht-Tierhäuser).
  • Wir wissen, welche Methoden bei welchen Tiergruppen gar nicht in Frage kommen.
  • Wir haben ein Gefühl dafür entwickelt, wie viel Eingriff notwendig ist – und wo Zurückhaltung besser ist.

Typische Einsatzbereiche im Zoo

Tropenhäuser & Warmhäuser

  • Schaben, Ameisen, andere Insekten, die Pflanzen und Einrichtungen schädigen können

Futterlager & Küchenbereiche

  • Mäuse und Ratten, die Zootieren Futter wegnehmen oder kontaminieren

Außenanlagen & Freigehege

  • Nagetierpopulationen, die sich zu stark vermehren

Technikbereiche & Betriebsräume

  • Schädlingskontrolle, ohne dass Tierbereiche berührt werden

In all diesen Bereichen kombinieren wir:

  • bauliche und organisatorische Maßnahmen (z. B. Futtermanagement, Lagerorganisation),
  • gezielte, stark abgesicherte Bekämpfungsmaßnahmen,
  • und die enge Abstimmung mit Zoo-Fachpersonal.

Ihr Nutzen als Zoo oder Tiergarten

  • Höchstmögliche Sicherheit für Zootiere – jede Maßnahme wird unter diesem Gesichtspunkt geplant
  • Vermeidung von Massenbefall, der Futter, Pflanzen oder Gehegequalität beeinträchtigt
  • Große praktische Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten Zoo-Arbeit
  • Ein Partner, der die Besonderheiten zoologischer Anlagen versteht – und nicht einfach „Standard-Schema Lebensmittelbetrieb“ überstülpt

Gerne erarbeiten wir für Ihren Zoo oder Tiergarten ein individuelles Schädlingsmanagement-Konzept, bei dem Tierwohl und Sicherheit im Mittelpunkt stehen – und Schädlinge dort eingedämmt werden, wo sie Tiere, Pflanzen und Anlage wirklich gefährden.