E-Mail senden office@kleinlogel-gmbh.de
Jetzt anrufen
06151 44658
Kunden-Login ODS
Close
Schaben im Mehrfamilienhaus

Schaben im Mehrfamilienhaus – ein Thema für die Hausverwaltung

Schabenbefall in Wohnanlagen ist mehr als ein „ästhetisches Problem“ – er betrifft Hygiene, Gesundheit, Mieterzufriedenheit und nicht zuletzt das Image der Liegenschaft. Besonders die Deutsche Schabe (Blattella germanica) kann sich in Mehrfamilienhäusern rasch und unbemerkt ausbreiten, wenn nicht konsequent und objektweit gehandelt wird.

Warum die Deutsche Schabe im Wohnblock so problematisch ist

Die Deutsche Schabe lebt bevorzugt in warmen, feuchten und gut strukturierten Bereichen, zum Beispiel:

  • Küchen und Bäder
  • Installationsschächte
  • hinter Küchenmöbeln, Elektrogeräten und Verkleidungen

In Mehrfamilienhäusern nutzt sie vor allem Heizungs- und Wasserleitungen, Kabelkanäle und Steigschächte als „Autobahn“ von Wohnung zu Wohnung. Das bedeutet für Hausverwaltungen:

  • Ein Befall bleibt oft nicht auf eine einzige Wohnung begrenzt
  • Schaben können sich über das gesamte Gebäude verteilen, ohne dass alle Mieter den Befall sofort bemerken
  • Einzelmaßnahmen in nur einer Wohnung sind meist nicht nachhaltig erfolgreich

Gründliche Befallsanalyse – Grundlage jeder wirksamen Maßnahme

Tritt in einem Gebäude ein Schabenbefall auf, ist der erste Schritt immer eine systematische Befallsanalyse:

  • Welche Wohnungen sind betroffen?
  • Wie stark ist der Befall in den einzelnen Einheiten?
  • Gibt es Schwerpunkte an bestimmten Strängen (z. B. einzelne Aufgänge, bestimmte Etagen)?

Nur wenn klar ist, wo die Schaben tatsächlich vorkommen, kann ein sinnvoller Behandlungsplan für das gesamte Objekt erstellt werden. Dafür setzen wir auf ein diagnostisch gestütztes Vorgehen, das speziell für Mehrfamilienhäuser geeignet ist.

Umweltfreundliches Köderverfahren – unterstützt mit scharfen Klebefallen

1. Diagnose mit Klebefallen

Schaben sind nachtaktiv. Während wir tagsüber arbeiten, sind viele Tiere versteckt. Um trotzdem ein realistisches Bild zu bekommen, setzen wir scharfe Klebefallen ein:
Die Fallen werden gezielt in typischen Lauf- und Aufenthaltsbereichen platziert
Nachts laufen die Schaben auf die Fallen – sie bleiben kleben, auch wenn niemand zusieht
Einige Tage bis Wochen später können wir anhand der Fangzahlen sehr genau dokumentieren, wo und wie stark der Befall ist
So erhalten Hausverwaltungen eine objektive, schriftlich dokumentierte Befallsanalyse, die sich gut gegenüber Eigentümern und Beiräten darstellen lässt.

2. Umweltfreundliche Köderbehandlung

Für die eigentliche Bekämpfung arbeiten wir mit modernen, umweltfreundlichen Ködern:
Es werden winzig kleine Köderpunkte (Gelköder) an verdeckten Stellen gesetzt (z. B. hinter Sockelleisten, unter Küchenzeilen, an Leitungsdurchbrüchen)
Auf Wunsch und bei sensiblen Bereichen können die Köder auch in kleinen Köderdosen ausgebracht werden
Die Schaben fressen vom Köder, nehmen den Wirkstoff auf und geben ihn teilweise über Kot und Kontakt an andere Tiere im Bestand weiter

Vorteile für die Hausverwaltung und die Bewohner:

  • Kein flächiges Sprühen von Insektiziden in den Wohnungen
  • Bewohner können in der Regel ohne große Einschränkungen im Objekt bleiben
  • Zielgenaue, dokumentierbare Maßnahmen statt „Nebelaktionen“

Schaben im Mehrfamilienhaus- wie viele Maßnahmen sind notwendig?

Unter der Voraussetzung, dass alle betroffenen Einheiten einbezogen werden und keine unbehandelten „Rückzugsräume“ bleiben, lässt sich die Deutsche Schabe in einem Wohnblock in der Regel mit:

  • zwei Behandlungen im Abstand von etwa 4–6 Wochen
  • vollständig aus dem Objekt entfernen.

Der Ablauf:

1. Erstmaßnahme

  • Befallsanalyse mit Klebefallen
  • Flächendeckende Köderausbringung in allen betroffenen Wohnungen und relevanten Nebenbereichen

2. Zweitmaßnahme nach 4–6 Wochen

  • Kontrolle der Fallen und Befallssituation
  • Nachbehandlung, Nachlegen/Ergänzen von Köderpunkten
  • Dokumentation des Rückgangs bis hin zur Befallsfreiheit

Wichtig ist, dass alle Wohnungen und Bereiche, in denen Schaben nachgewiesen wurden oder sehr wahrscheinlich vorhanden sind, in die Maßnahme einbezogen werden. Bleiben einzelne Wohnungen ganz oder teilweise unbehandelt, kann der Befall von dort aus wieder „ins Haus zurückkehren“.

Was bedeutet das für die Hausverwaltung?

Ihre Rolle:

  • Organisation des Zugangs zu betroffenen und angrenzenden Wohnungen
  • Information der Mieter, z. B.:
  • dass mit Ködern und Klebefallen gearbeitet wird
  • dass Köderpunkte nicht entfernt oder überstrichen werden sollen
  • dass keine eigenen Sprays eingesetzt werden sollten, da diese Schaben oft nur verteilen
  • Unterstützung einer objektweiten Lösung statt isolierter Einzelaktionen

Unsere Leistung:

  • Fachgerechte Befallsanalyse mit Klebefallen und Inspektion
  • Erstellung eines Behandlungsplans für das gesamte Gebäude
  • Durchführung der Ködermaßnahmen (2 Termine im Abstand von 4–6 Wochen)
  • Dokumentation der Ergebnisse, auf Wunsch aufbereitet für Eigentümerversammlungen oder Protokolle

Fazit für Mehrfamilienhäuser

Die Deutsche Schabe kann sich in Mehrfamilienhäusern schnell entlang von Heizungs-, Wasser- und Kabelsträngen von Wohnung zu Wohnung ausbreiten.
Eine erfolgreiche Bekämpfung ist nur dann möglich, wenn alle betroffenen und gefährdeten Wohnungen in die Maßnahmen einbezogen werden.

Mit unserem umweltfreundlichen Köderverfahren, unterstützt durch scharfe Klebefallen zur Diagnose, können wir den Befall präzise erfassen und in der Regel mit zwei Maßnahmen (4–6 Wochen Abstand) vollständig beseitigen, sofern keine unbehandelten Bereiche zurückbleiben.

Gerne erstellen wir für Ihre Liegenschaften ein klar strukturiertes Konzept zur Schabenbekämpfung im Wohnblock, das sich fachlich und organisatorisch gut gegenüber Eigentümern, Beirat und Mietern vertreten lässt.