Geräusche im Haus: Welche Tiere kommen in Frage?

Geräusche im Haus zunächst lokalisieren

Damit wir eruieren können welches Tier womöglich für die Geräusche in ihrem Haus oder Wohnung verantwortlich sind, ist die Ortung der Geräuschquelle wichtig. Dies ist nicht immer ganz einfach, da die Akustik im Haus auf spezielle Weise verteilt wird. Dadurch wird nicht nur die Quelle, sondern auch der Pegel verändert, weshalb eine Ferndiagnose oft schwierig ist. Dennoch kann eine ungefähre Nennung des Ursprungs helfen, etwa Wand, Dach oder Zwischendecke.

Welche Tiere können Geräusche im Haus verursachen?

Es gibt viele Tiere, die Geräusche im Haus verursachen können. Darunter fallen sicherlich auch Tiere, die nicht als Schädlinge gelten.Wir wollen uns auf die gängigen Schädlinge im Haus beschränken, da wir auch nur hierzu fundierte Aussagen treffen können. Darunter fallen:

- Marder
- Ratten und Mäuse
- Sieben- und Gartenschläfer
- Hausbock
- Wespen und Hornissen
- Tauben und andere Vögel

Welche Geräusche verursachen Tiere im Haus?

Die Wahrnehmung der Geräusche ist oft sehr subjektiv und wird ebenso individuell beschrieben. Daher ist nicht nur die Art des Geräusches, sondern auch deren Herkunft (Wand, Decke, Dach), sowie der Zeitpunkt eine wichtige Information. Die üblichen Kombinationen haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Diese dient jedoch nur als Hilfsmittel und ist nicht in Stein gemeiselt. Da die Geräusche mitunter sehr unterschiedlich wahrgenommen werden, können die Beschreibungen in der Tabelle auch etwas abweichen.

Marder auf einem Vogelhaus

Marder können vor allem nachts sehr laut werden

Tabelle-Geräusche

Geräusche im Haus

Welches Tier verursacht Geräusche im Haus?

Natürliche Lärmquellen ausschließen

Nicht immer müssen die beschriebenen Geräusche auf ein Tier zurückzuführen sein. Wir hatten auch schon Kunden, die vergessen hatten die Batterien im Feuermelder zu wechseln oder Äste die nachts gegen das Dach wehen. Auch Katzen oder andere harmlose Mitbewohner können mitunter für die Ruhestörung sorgen. Im Zuge einer Befallsanalyse sollten auch harmlose Geräuschquellen in Betracht gezogen werden, vor allem wenn keine Spuren von Tieren ausgemacht werden können.

Welche Maßnahmen führen wir vor Ort durch?

Generell halten wir uns an die Anhaltspunkte in der Tabelle um den möglichen Ruhestörer ausfindig zu machen, bzw. einzugrenzen. Anschließend versuchen wir typische Befallsspuren wie Kot, Urin oder Sägemehl zu finden. Auch ein Kontrollköder kann bei Verdacht auf Mäuse oder Ratten eingesetzt werden. Auch der Einsatz einer Wildkamera ist denkbar. Die Möglichkeiten sind ebenso zahlreich wie individuell. Sind wir uns sicher wer die Geräusche verursacht leiten wir eine Bekämpfung ein oder erstellen ein Angebot für Abwehrmaßnahmen.

Können Tiere durch andere Geräusche vertrieben werden?

Feuer mit Feuer zu bekämpfen war noch nie eine ratsame Methode. Und auch bei der Vertreibung der Tiere, bzw. Geräusche ist dies keine erfolgsversprechende Maßnahme. Das ein oder andere Tier mag zunächst durch plötzlichen Lärm verunsichert sein, meist gewöhnen sich die Bewohner aber recht schnell daran, sobald sie erkennen, dass durch die Geräuschkulisse keine Gefahr droht. Spätestens nach einigen Tagen werden die Besucher wieder auftauchen. Auch ist fraglich ob der Einsatz von weiterem Lärm zweckdienlich ist.
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